Techniken beim Fliegenfischen

Bevor wir uns in unserem nächsten Artikel der unterhaltsamen Casinowelt des Angelns widmen, kommen hier nochmal ein paar Fakten auf den Tisch. In diesem Artikel lernt ihr alle wichtigen Grundlagen des Fliegenfischens. Wir erklären euch, welche Techniken wie funktionieren und wie ihr eure Technik garantiert ganz schnell verbessern könnt. Dafür werden wir vor allem auf unterschiedliche Wurftechniken eingehen, aber lest selbst. Wir empfehlen außerdem, die Techniken in Videoform anzusehen, so lernt es sich deutlich leichter.

GF Backhand und GF Dunker

Der GF Backhand ist auch als perfekter Doppelzug bekannt. Diese Wurfvariante gilt als sehr effizient und sie basiert auf der Doppelzugtechnik. Die Rute wird hier effektiv geladen und man sorgt dafür, dass der Beschleunigungsweg harmonisch verläuft und optimiert wird. Ihr findet online diverse Videoanleitungen zu dieser Technik, einfach kurz in der Suchmaschine eingeben und ihr werdet sicher fündig!Auch zum GF Dunker findet man überall Anleitungen. Dieser Wurf ist ein vertikaler Bogenwurf, den Nymphenfischer anwenden. Hier sind Spezialisten gefragt: Die Nymphe sinkt hier leichter und schneller, sogar auf großen Distanzen. Die Bewegung der Spitze wird optimiert, denn dadurch kann eine hohe Geschwindigkeit garantiert werden und der Winkel wird ideal.

Magic Switch

Dieser Wurf hat wirklich etwas Magisches an sich. Man kann damit große Weiten erzielen, ohne viel Kraft aufwenden zu müssen, beinahe mühelos legt man große Distanzen zurück. Die Technik ist definitiv kraftsparend und elegant, was den Wurf bei ambitionierten Anglern zum Mittel der Wahl macht. Die Technik basiert auf dem Unterhand-Prinzip, der Energieverlust wird dabei außerdem in der Schlaufe minimiert.

Im Jahr 2005 wurde der Wurf erstmals publiziert und gewinnt seitdem immer mehr an Beliebtheit. Man findet den Wurf mittlerweile überall, online wie auch in Magazinen. Ein Blick darauf lohnt sich also definitiv, wenn auch ihr große Ambitionen habt.

Snap-T und Snap-Z

Den Snap-T kennt man auch als C-Spey, Snap Cast, Circle Spey oder Snap. Viele Namen, die alle die gleiche Technik beschreiben: Die Technik hat sich in den 80er Jahren entwickelt und zeigt, dass man auch mit eingeschränktem Wurfraum Erfolg haben kann. Der Wurf ist Teil der Zweihandfischerei und wird auf der ganzen Welt angewandt. Der Snap-Z ist für Einhand- wie auch Zweihand-Ruten geeignet. Es handelt sich hierbei um eine Spezialtechnik, die sich auch in den 80ern entwickelte. Wie der Snap-T geht es auch hier darum, auf beengtem Raum Erfolg zu haben. Diese Technik ermöglicht aber mehr Zeit für die Bewegung, das ist dank verbesserter Ladung möglich. Das Z steht dabei übrigens für Zeit. Mittels einer Zwischenbewegung gewinnt der Angler an Zeit, dadurch kann er in größerem Winkel werfen. Gute Angler haben außerdem die Möglichkeit, im zweiten Teil des Wurfs noch mehr Schnur freizugeben. Dadurch kann die Masse erhöht werden und man hat mehr Zeit, um den Wurf zu beenden.

Sideroll Snap

Und hier kommt unsere letzte Wurftechnik, der Sideroll Snap: Viele Angler schwören auf diese Technik auf kürzere bis mittlere Distanz stromabwärts. Sinn dieser Technik ist es, mit wenig Bewegung und Störungen der Fische im Wasser zu landen, sodass man optimal anfisch.