Forellen angeln

Erst neulich waren wir auf einem herrlichen Angelausflug. Unser Ziel dabei: Forellen. Der Sport ist nicht nur anerkannt, er hat auch den Vorzug, dass man sich gleich sein leckeres Abendessen fängt.

Das Forellenfischen macht großen Spaß und ist bei vielen Anglern sehr beliebt. Dieser Artikel verrät euch alles, was es über das Angeln von Forellen zu wissen gibt.

Verschiedene Gewässer

Zunächst einmal ist hier zwischen stehenden und fließenden Gewässern zu unterscheiden. Besonders Forellenteiche und –seen eignen sich ganz hervorragend, um sich mit dem Forellenfischen vertraut zu machen. In den Teichen finden sich oft viele Fische, man muss sie aber dennoch erstmal lokalisieren und auch hier gilt es, den Fisch zu überlisten. Im Sommer sind die Fische weiter oben, im Winter schwimmen sie natürlich etwas tiefer, da eignet sich dann das Grundangeln. Ein besonderer Tipp ist außerdem, immer nach Wassereinläufen Ausschau zu halten, denn hier sammeln sich die Forellen häufig, da das Wasser dort sehr sauerstoffreich ist. Fließende Gewässer sind etwas komplexer. Hier muss der Angler ständig nach den Fischen suchen und dabei aktiv bleiben. Häufig findet man die Fische an Stellen, an denen Schutz und Nahrung zu finden sind, außerdem mögen sie es, wenn sie keine Kraft aufbringen müssen, um gegen den Strom anzukommen. Sie sind deshalb oft an steinigen Stellen, Einmündungen oder unter Bäumen anzutreffen. Achten solltest du außerdem immer auf Geplätscher der Fische, auch Wellenbewegungen helfen dir beim Aufspüren von Forellen.

Welcher Köder?

Wir empfehlen hier auf jeden Fall Wobbler, der Einsatz von lebendigen Ködern ist an einigen Teichen sogar komplett verboten. Wobbler oder Blinker, das sind kleine Metallfische oder Attrappen aus Gummi, diese erzeugen Reflexionen und machen die Fische garantiert aufmerksam. Diese Köder gibt es in unterschiedlichen Formen und Größen, man sollte sich da nach der Größe des anvisierten Fisches richten.

Welche Angel?

Auch die richtige Angel ist erforderlich, um erfolgreich nach Forellen zu fischen. Wir empfehlen eine weiche Angel, denn dadurch hat man mehr Raum für Präzision und ein besseres Gefühl für den Fisch. Außerdem muss grundsätzlich kein Extra-Gewicht angebracht werden, man kann den Blinker oder Wobbler aber durchaus beschweren, wenn man weiter in die Tiefe möchte.

Weiteres Zubehör und Technik

Es ist immer nett, einen bequemen Stuhl oder Sessel dabei zu haben, manchmal muss man geduldig sein. Auch ein Angelhoffer sowie Rutenhalter sind empfehlenswert.

Dann geht es nur noch um die richtige Technik: Forellenfischen ist vergleichsweise einfach. Binde den Karabiner an die Schnur, hänge den Wobbler und eventuell ein Gewicht an und dann kannst du die Angel schon auswerfen. Lasse den Köder absinken, hole ihn langsam wieder ein und wiederhole diesen Vorgang so lange, bis dein Zielobjekt anbeißt. Frohes Gelingen!